Wasser - das Lebensmittel Nummer eins

Wasser, das wichtigstes Lebensmittel, hat für uns einen hohen Stellenwert.
Durch kontinuierliche Überwachung garantieren wir den Erhalt unserer hohen Trinkwasserqualität. Neben dem Aufbereitungsprozess mit strengen Auflagen werden regelmäßig bakteriologische Untersuchungen in einem Fachlabor durchgeführt.
Wir investieren in neue Technologien, wie beispielweise in eine hochmoderne UV-Anlage, die wir Mitte des Jahres in unserem Wasserwerk in Betrieb genommen haben. Die hohe Versorgungssicherheit ist auch in Zukunft gewährleistet und bleibt unser Hauptanliegen.

TRINKWASSERANALYSE

Hier finden Sie eine umfassende und aktuelle Analye des Warendorfer Trinkwassers (Stand April 2018):

FRAGEN UND ANTWORTEN ZU UNSEREM TRINKWASSER

Welchen Härtegrad hat das Trinkwasser in Warendorf?

Das Trinkwasser in Warendorf liegt bei ca. 14,4 ° dH (ca. 2,55 mmol/Liter) und entspricht nach der neuen Fassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG) dem Härtebereich "hart". Um Ihr Waschmittel optimal zu dosieren, sollten Sie auf der Verpackung nachlesen, welche Menge der Hersteller bei dem Härtebereich empfiehlt.

Was macht das Trinkwasser hart?

Trinkwasser enthält je nach Herkunft (Oberflächen-, Grund- oder Quellwasser) unterschiedliche Mengen der beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Ihr Gehalt bestimmt die Härte (den "Kalkgehalt") des Wassers. Je mehr Calcium- und Magnesiumverbindungen gelöst sind, desto härter ist das Wasser. Man spricht von der Gesamthärte, die das Waschmittelgesetz in Härtebereiche einteilt.

Härtebereiche:

  • Härtebereich "weich" weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 °dH)
  • Härtebereich "mittel" 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 bis 14 °dH)
  • Härtebereich "hart" mehr als 2, 5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14 °dH)

Was tun bei hartem Wasser?

Die Aufnahme von Calcium und Magnesium über das Trinkwasser ist positiv für die Gesundheit des Menschen. Ein hartes Wasser wird jedoch nicht von allen Verbrauchern als positiv empfunden.

Folgende Tipps helfen, die Auswirkungen eines kalkreichen Wassers abzumildern:

  • Kalk- oder Kesselstein fällt in nennenswerten Umfang immer erst dann an, wenn das Wasser über 60° Celsius erhitzt wird.
  • Warmwasserbereiter und Boiler sollen Sie möglichst nur in der "Energiesparstufe" betreiben.
  • Beim Waschen reichen Temperaturen bis 60° Celsius häufig vollkommen aus. Die Kochwäsche bei 95° Celsius ist, genau wie die Vorwäsche, meist entbehrlich.
  • Beim Spülen in der Maschine genügen oft ebenfalls Temperaturen unter 60° Celsius, um ein einwandfreies sauberes Geschirr zu erhalten. Auf das Vorspülen können Sie in der Regel verzichten.
  • Zum Entkalken von Kaffeemaschine, Wasserkessel, Wasserkocher, Tauchsieder und anderen Haushaltsgeräten benötigen Sie keine teuren Entkalker. Den gleichen Zweck erfüllen Zitronensäure und Essig.
  • Störende Wasserflecken und Kalkablagerungen an Armaturen, auf Wannen, Spül- oder WC-Becken lassen sich leicht mit haushaltsüblichem Essig- oder Zitronenreiniger entfernen. Wer Armaturen nach der Benutzung direkt abtrocknet, verhindert das entstehen von Kalkflecken.

Was ist zu tun wenn der Wasserhausanschluss undicht ist?

Bei Undichtigkeiten am Wasserhausanschluss können Sie uns auch außerhalb unserer Geschäftszeiten unter der Hotline 02581/633174 erreichen.

Hinter der 1. Hauptabsperreinrichtung beginnt die Inneninstallation und liegt im Verantwortungsbereich des Hauseigentümers. Bei Undichtigkeiten in diesem Bereich informieren Sie einen konzessionierten Installationsfachbetrieb. Anschriften von Fachbetrieben aus Warendorf finden Sie hier.