Energiespartipps Warmes Wasser

Etwa 10% der im Haushalt eingesetzten Energie verwenden wir für die Warmwasserbereitung. Je nach den persönlichen Bedürfnissen schwankt der Warmwasserbedarf zwischen 40 und 50 Litern pro Tag und Person. Der Verbrauch verteilt sich zu ca. 60% auf das Bad, 25% auf die Küche und 15% auf das Handwaschbecken.

Duschen ist erheblich billiger als Baden

  • Ein Vollbad kostet rund drei Mal so viel Energie wie ein sechs Minuten langes Duschbad. Sinnvoll ist auch die Montage von Sparbrauseköpfen, Duschfluss-Begrenzern oder Duschunterbrechern, die den Wasser- und Energieverbrauch ohne Komforteinbussen um bis zu 30% senken. Trotzdem: Ab und zu ein Bad hält die persönliche Energiebilanz ganz sicher aus!
  • Austausch alter Armaturen. Wenn Sie ohnehin ein Austausch Ihrer alten Armaturen planen, können Sie neue, energiesparende Geräte installieren; diese mischen das Wasser mit Luft. Das stört beim Händewaschen oder Duschen nicht, reduziert den Verbrauch aber bis zu 70%.Auch der Einbau schnell einstellbarer Mischarmaturen (Einhebelmischer, Thermostat-Armaturen) kann sich bezahlt machen, denn Ihr Duschwasser hat dann gleich die richtige Temperatur.

Geschirrspülen

  • Spülen mit dem gut gefüllten Geschirrspüler ist sparsamer als Spülen mit der Hand.
  • Im Vergleich: Wird das Geschirr einer vollbeladenen Maschine mit der Hand gereinigt, bedeutet dies einen um 50% höheren Energieverbrauch. Der Grund dafür: Die Maschine benötigt wesentlich weniger Wasser.
  • Es ist unnötig, das Geschirr heiß abzuspülen, ehe es in den Geschirrspüler gestellt wird. Einerseits kostet diese Maßnahme Energie, andererseits löst sich beispielsweise Eiweiß nur in kaltem Wasser.
  • Nehmen Sie den Geschirrspüler erst in Betrieb, wenn er voll ist. Es ist trotz diverser Sparprogramme immer noch günstiger, einmal voll als zweimal halb voll zu spülen!
  • Für weniger verschmutztes Geschirr reicht das Kurz- oder Sparprogramm. Die Ersparnis gegenüber dem Normalprogramm beträgt etwa 20 Prozent.
  • Vor der Wahl des Geschirrspülers sollten Sie klären, für wie viele Gedecke Sie den Geschirrspüler benötigen. Die Energiebilanz eines größeren Geräts für 12 oder mehr Gedecke ist zwar am günstigsten - es macht sich jedoch nicht bezahlt, wenn Sie es meist nur halb voll benutzen.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, Warmwasser aus einer Solarenergieanlage zu verwenden, dann rentiert es sich, den Geschirrspüler an das Warmwassernetz anzuschließen. Die Temperatur des Warmwassers sollte jedoch 55°C nicht übersteigen.
  • Unter www.impulsprogramm.de können Sie Listen mit energiesparenden Haushalts- und Elektrogeräten als pdf-Dateien herunterladen