Schutzchlorung des Trinkwassers

Grenzwertüberschreitung im Trinkwasser

Bei einer routinemäßigen Wasseruntersuchung im Wasserwerk Warendorf wurde eine bakteriologische Auffälligkeit festgestellt, die Anlass dafür gibt, vorsorglich dem Trinkwasser eine gering dosierte Schutzchlorung zuzuführen. Bei den festgestellten Bakterien handelt es sich um Umweltkeime. Diese sogenannten coliformen Keime haben hier keinen fäkalen Ursprung. Von den Keimen geht keine Gefahr aus und alle Maßnahmen werden rein vorsorglich getroffen. Die Keime geben lediglich einen Hinweis darauf, dass im Versorgungssystem ein nicht optimaler Zustand herrscht. Während aktuell entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um eine einwandfreie Trinkwasserqualität zu gewährleisten, wird vorübergehend gechlort. Die Schutzchlorung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt.

Die Chlorung ist für den Verbraucher aufgrund von der geringen Dosierung gesundheitlich unbedenklich. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden eingehalten, sodass das Trinkwasser wie gewohnt konsumiert werden kann. Möglicherweise nehmen empfindliche Personen den Chlorzusatz wahr. In Aquaristik, z.B. bei empfindlichen Fischarten, wird empfohlen, einen Wasseraustausch wegen der Chlorung zu vermeiden. Die Qualität des Trinkwassers ist durch die Chlorzugabe nicht beeinträchtigt.

Die Schutzchlorung wird im Wasserwerk Warendorf aufgebaut und betrifft die Ortsteile Warendorf, Freckenhorst, Einen und Müssingen sowie eventuell Everswinkel, da es dort eine Durchleitung gibt.

Sobald die Chlorung wieder aufgehoben wird, erfolgt eine erneute Information.

Für weitere Fragen und Auskünfte stehen Ihnen unsere Mitarbeiter im Kundenservice und 02581/63603–400 zur Verfügung.