Aufhebung der Schutzchlorung

Schutzchlorung des Trinkwassers wurde aufgehoben

Da keine bakteriologischen Auffälligkeiten mehr im Trinkwasser festgestellt wurden, konnten die Stadtwerke Warendorf die Schutzchlorung aufheben

Im August wurden Auffälligkeiten im Wasserwerk entdeckt, die nicht den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung entsprachen. Durch die vorübergehende Zufuhr von Chlor konnten die Stadtwerke den Warendorfer Bürgern jedoch zu jeder Zeit eine einwandfreie Trinkwasserqualität zusichern. Die Schutzchlorung stellte zu keiner Zeit ein gesundheitliches Risiko dar und diente lediglich zum präventiven Schutz des Wassers. Täglich wurden Wasserproben an verschiedenen Prüfstellen entnommen und im Labor untersucht. Die Prüfergebnisse lagen jeweils 48 Stunden nach der Beprobung vor und wurden im Anschluss daran zusammen mit dem Gesundheitsamt beurteilt. Da jetzt drei aufeinanderfolgende Beprobungen keine bakteriologischen Auffälligkeiten mehr zeigten, konnte die Schutzchlorung als präventive Maßnahme beendet werden.

Die Ursache der Grenzwertüberschreitung in der Wasseraufbereitung ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Verunreinigung eines Filters in der Belüftungsanlage des Wasserwerks zurückzuführen. Über die Außenluft hat sich in dem Filter ein Umweltkeim abgesetzt und ist vermutlich darüber in die Aufbereitungsanlage gelangt. Der Luftfilter wurde nun ausgetauscht und weitere Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen wurden durchgeführt. Weiterhin werden die Stadtwerke alles daran setzen, um eine einwandfreie Trinkwasserqualität in gewohnter Weise zu gewährleisten. Aus diesem Grund werden in den nächsten Tagen noch vermehrt Wasserproben entnommen und im Labor untersucht.