Einkaufsstrategie der Stadtwerke Warendorf dämpft Preiserhöhung

. Die Stadtwerke Warendorf geben aktuell steigende Beschaffungspreise an Kundinnen und Kunden weiter. Wie viele andere Energieversorger derzeit auch, registrieren die Stadtwerke Warendorf seit Anfang des Jahres steigende Beschaffungskosten auf den Energiemärkten. "Aufgrund unserer strukturierten und mittelfristig orientierten Einkaufsstrategie haben wir den Anstieg deutlich dämpfen können", sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Urs Reitis.

Im Bereich Gas beträgt die durchschnittliche Anpassung 0,392 Cent pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt, die im Jahr 20.000 Kilowattstunden Gas verbrauchen, steigen die Kosten pro Monat  um etwa 6,50 Euro.

Auch beim Strom stiegen die Beschaffungskosten auf den Märkten in den vergangenen Monaten. Die strukturierte Beschaffung der Stadtwerke Warendorf dämpfte den Anstieg hier ebenfalls. Jedoch stiegen neben den Energiekosten auch die Netzentgelte, auf die die Stadtwerke keinen Einfluss haben, um ca. 9,4 Prozent. Je nach Tarif erhöhen sich die Strompreise dadurch durchschnittlich um 1,96 Cent je Kilowattstunde. Für einen Beispiel-Haushalt mit vier Personen und einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr macht sich die Preisanpassung mit ebenfalls 6,50 € pro Monat bemerkbar.

Die Anpassung der Gas- und Strompreise tritt zum 01.01.2019 in Kraft.

Die Mitarbeiter des Stadtwerke-Kundenservices prüfen gerne im Rahmen einer persönlichen Beratung, ob sie Kunden  einen attraktiven Tarif mit günstigeren Konditionen anbieten können. Bei einem Tarifwechsel profitieren Kunden natürlich wieder von einer Preisgarantie sowie einem Treuebonus.