Trockenheit hat Auswirkung auf Trinkwasserversorgung Gärten lieber am Morgen bewässern

Aufgrund von Hitze und Trockenheit steigt der Trinkwasserverbrauch in der Region seit Wochen kontinuierlich an. Die regionalen Wasserversorger, wie die Stadtwerke Warendorf GmbH und die Gemeindewerke Everswinkel GmbH (GWE) raten daher zum sorgsamen Umgang mit Trinkwasser. Empfohlen wird, private Gärten überwiegend am Morgen zu bewässern.

Wie die Wasserwerke in der Region berichten, kommt es mittlerweile häufiger zu so genannten Tagesspitzen bei der Wassernutzung. Rohrleitungen, Pumpen und Speicherbehälter stoßen an die Grenzen ihrer Leistungskapazität. Die Wasserversorgungsunternehmen bitten daher die Bürgerinnen und Bürger sorgsam mit Trinkwasser umzugehen. Jeder solle für sich selbst abwägen, welche konkrete Wasserentnahme wirklich erforderlich ist. Es gelte das Gebot der Vernunft. Sofern sich alle Bürger daran halten, können behördliche Maßnahmen (Wasserspargebot, Ordnungsgeld) vermieden werden.

Derzeit wird vor allem in den Abendstunden (18.00 Uhr bis 22.00 Uhr) außerordentlich viel Wasser verwendet, wie die Wasserwerke immer wieder registrieren können. Dies hängt offenbar mit der Bewässerung von Privatgärten zusammen. Zur Vermeidung dieser „Lastspitzen“ könnten die Bürger ihre Gärten auch zu anderen Tageszeiten bewässern.

Gartenfachleute raten dazu am Morgen zu wässern. Das lässt die Wassertropfen im Laufe des Vormittags sanft trockenen; Pilzbefall kann vermieden werden.