Energiespartips

Dass Ihnen der Schutz unserer Umwelt wichtig ist, dass Sie möglichst wenig Energie verbrauchen und damit auch Ihren Geldbeutel schonen wollen - davon gehen wir einfach mal aus. Unsere Energiespartipps helfen Ihnen dabei.
Übrigens: Auf den gewohnten Komfort müssen Sie beim Energie sparen nicht verzichten.
  • Rund 75 % des privaten Energieverbrauchs entfallen auf die Heizung. Hier liegt damit auch das größte Sparpotential.
  • Etwa 10% der im Haushalt eingesetzten Energie verwenden wir für die Warmwasserbereitung.
  • Stromersparnis durch eine richtige Nutzung der Haushaltsgeräte erfordert keine Investitionen und kann bei allen Geräten erzielt werden - unabhängig von Alter und Typ.
  • Für die Beleuchtung werden nur ca. 9 % des im Haushalt eingesetzten Stroms benötigt. Trotzdem lohnt es sich, mit Licht bewusst umzugehen.
  • Auch beim Kühlen und Gefrieren können Sie Energie einsparen und damit Ihre Haushaltskasse entlasten.
  • Regelmäßig abtauen! - Tauen Sie das Gerät ein- bis zweimal pro Jahr ab. Die sonst entstehende Vereisung erhöht den Energieverbrauch beträchtlich, dabei sollte eine Vereisung von mehr als zwei Millimetern möglichst vermieden werden.
  • Richtige Größe des Kühlschrankes!- Richtwert: 60 Liter Nutzinhalt pro Person. Ausnahme: 100-120 Liter für einen 1-Personen-Haushalt.
  • Richtige Größe des Gefriergerätes! - Richtwert: 50-80 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit geringer Vorratshaltung (Stadthaushalte mit kurzem Einkaufsweg). 100-130 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit ausgeprägter Vorratshaltung (eigener Garten, Direktkauf beim Bauern).
  • Herd und Kühlschrank sind keine guten Nachbarn.
  • Zuviel Kälte schluckt unnötig Strom. Die optimale Temperatur, um Lebensmittel im Kühlschrank frisch zu halten, beträgt +7 °C, im Gefriergerät reicht eine Temperatur von -18 °C.
  • Sie sollten die Gummidichtungen am Türrahmen Ihrer Kühlgeräte immer sauber halten und, falls sie porös geworden sind, austauschen, damit nicht unnötig Kälte entweicht.
  • Beim Neukauf sollten Sie ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A bevorzugen. Die sind zwar in der Anschaffung teurer, doch durch den geringeren Stromverbrauch kommen Sie letztendlich wesentlich günstiger weg.
  • Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank. Kaufen Sie kein zu großes Gerät. Eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte! Stellen Sie Ihr Gefriergerät in einem kühlen, gut belüfteten Raum auf. Eine schon um 1 °C niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch um ca. vier Prozent.
Für die Beleuchtung werden nur ca. 9 % des im Haushalt eingesetzten Stroms benötigt. Trotzdem lohnt es sich, mit Licht bewusst umzugehen. Unsere Tipps helfen zusätzlich weiter.
  • Energiesparlampen verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und haben eine circa neunmal höhere Lebensdauer. Verschiedene Leistungsstufen bei Energiesparlampen ermöglichen es, fast alle handelsüblichen Glühlampen zu ersetzen.
    Bitte beachten: Die Lichtausbeute von Energiesparlampen ist von der Umgebungstemperatur abhängig. Die Außenlampe leuchtet im Winter weniger hell als im Sommer. Energiesparlampen enthalten kleine Mengen Quecksilber und müssen daher als Sondermüll entsorgt werden.
  • Glühlampen herkömmlicher Art sollten Sie nur da einsetzen, wo sie wegen kurzer Einschaltzeiten sinnvoll sind (WC, Treppenhäuser, Nebenräume).
  • Ihre Außenbeleuchtung können Sie mit Zeit-Schaltuhren oder Dämmerungsschaltern versehen.
  • Mehr Sicherheit, weniger Energie. In Außenbereichen wie Garage und Hauseingang kann durch Bewegungsmelder zusätzlich Energie gespart werden. Das Licht geht an, wenn eine Person sich nähert, und das auch nur für einen Zeitraum von wenigen Minuten.
Etwa 10% der im Haushalt eingesetzten Energie verwenden wir für die Warmwasserbereitung. Je nach den persönlichen Bedürfnissen schwankt der Warmwasserbedarf zwischen 40 und 50 Litern pro Tag und Person. Der Verbrauch verteilt sich zu ca. 60% auf das Bad, 25% auf die Küche und 15% auf das Handwaschbecken.
Duschen ist erheblich billiger als Baden
  • Ein Vollbad kostet rund drei Mal so viel Energie wie ein sechs Minuten langes Duschbad. Sinnvoll ist auch die Montage von Sparbrauseköpfen, Duschfluss-Begrenzern oder Duschunterbrechern, die den Wasser- und Energieverbrauch ohne Komforteinbussen um bis zu 30% senken. Trotzdem: Ab und zu ein Bad hält die persönliche Energiebilanz ganz sicher aus!
  • Austausch alter Armaturen. Wenn Sie ohnehin ein Austausch Ihrer alten Armaturen planen, können Sie neue, energiesparende Geräte installieren; diese mischen das Wasser mit Luft. Das stört beim Händewaschen oder Duschen nicht, reduziert den Verbrauch aber bis zu 70%.Auch der Einbau schnell einstellbarer Mischarmaturen (Einhebelmischer, Thermostat-Armaturen) kann sich bezahlt machen, denn Ihr Duschwasser hat dann gleich die richtige Temperatur.
Geschirrspülen
  • Spülen mit dem gut gefüllten Geschirrspüler ist sparsamer als Spülen mit der Hand.
  • Im Vergleich: Wird das Geschirr einer vollbeladenen Maschine mit der Hand gereinigt, bedeutet dies einen um 50% höheren Energieverbrauch. Der Grund dafür: Die Maschine benötigt wesentlich weniger Wasser.
  • Es ist unnötig, das Geschirr heiß abzuspülen, ehe es in den Geschirrspüler gestellt wird. Einerseits kostet diese Maßnahme Energie, andererseits löst sich beispielsweise Eiweiß nur in kaltem Wasser.
  • Nehmen Sie den Geschirrspüler erst in Betrieb, wenn er voll ist. Es ist trotz diverser Sparprogramme immer noch günstiger, einmal voll als zweimal halb voll zu spülen!
  • Für weniger verschmutztes Geschirr reicht das Kurz- oder Sparprogramm. Die Ersparnis gegenüber dem Normalprogramm beträgt etwa 20 Prozent.
  • Vor der Wahl des Geschirrspülers sollten Sie klären, für wie viele Gedecke Sie den Geschirrspüler benötigen. Die Energiebilanz eines größeren Geräts für 12 oder mehr Gedecke ist zwar am günstigsten - es macht sich jedoch nicht bezahlt, wenn Sie es meist nur halb voll benutzen.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, Warmwasser aus einer Solarenergieanlage zu verwenden, dann rentiert es sich, den Geschirrspüler an das Warmwassernetz anzuschließen. Die Temperatur des Warmwassers sollte jedoch 55°C nicht übersteigen.
  • Unter www.impulsprogramm.de können Sie Listen mit energiesparenden Haushalts- und Elektrogeräten als pdf-Dateien herunterladen
Im Bereich der Wärmeversorgung liegt das größte Energiesparpotenzial im Haushalt. Schon ein Grad weniger Raumtemperatur spart bis zu sechs Prozent Energie. Unsere Tipps helfen Ihnen, die Heizkostenrechnung deutlich zu senken:
Raumtemperatur
  • Das Wohlgefühl hängt maßgeblich von der Luftfeuchtigkeit ab. Braucht man bei 30% Luftfeuchtigkeit 23 Grad, so sind bei 60% bloß 21 Grad nötig. Mit höherer Luftfeuchtigkeit spart man also Energie und tut auch noch etwas für seine Gesundheit. Statt der handelsüblichen Verdunster kann man auch eine Tonschale mit Wasser aufstellen.
  • Im Schlafzimmer benötigen wir meist weniger Wärme als im Wohnzimmer oder im Bad. Üblicherweise sind folgende Temperaturen sinnvoll: Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad, Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad, Kinderzimmer: 20 Grad, Badezimmer: 23-24 Grad. Thermostatventile ermöglichen eine bedarfsgerechte Einstellung der Raumtemperatur.
  • Nur benutzte Räume müssen richtig warm sein. Im Badezimmer braucht man nur während der Nutzungszeiten morgens und abends hohe Temperaturen. Auch Berufstätige, die tagsüber die Wohnung verlassen, sollten die Thermostatventile auf eine niedrige Temperatur einstellen. Die Räume sollten aber nicht völlig auskühlen, denn es kostet mehr Energie , sehr kalte und feuchte Räume wieder aufzuheizen, als permanent niedrig temperiert zu halten.
Kein Geld verheizen - richtig lüften
  • Schlecht abgedichtete Fenster und Türen kosten Energie. Testen Sie Ihre Fenster mit einem einfachen Versuch.
  • Sind die Fenster dicht? Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Fenster und Rahmen. Lässt sich das Papier leicht herausziehen, ist die Dichtung ungenügend. Führen Sie den Versuch an verschiedenen Stellen durch!
  • Ist der Rahmen dicht? Mit einer brennenden Kerze lassen sich durchlässige Stellen leicht aufspüren.
  • Abhilfe können Sie durch Dichtungsprofile oder Dichtleisten schaffen. Geringer Aufwand mit großer Wirkung: Ein Abdichten der Fenster- und Türfugen spart bis zu sechs Prozent, bei freistehenden Häusern sogar bis zu 15 % Heizkosten.
  • Rollläden vergrößern das isolierende Luftpolster und verringern dadurch den Wärmeverlust. Durch Schließen der Rollläden während der Nachtstunden können Sie bis zu 15% Heizenergie einsparen. Voraussetzung dafür sind ein dichter Rollladen sowie ein wärmegedämmter Rollladenkasten.
  • Durch alte, einfach verglaste Fenster verlieren Sie doppelt so viel Energie wie durch modernere Fenster. Ein Austausch lohnt sich in vielen Fällen. Wer das nicht kann oder will, kann seine Wärmeverluste durch selbstklebende Fensterfolie mindern.
  • Wer die Fenster permanent einen Spalt breit geöffnet hat, der wirft sein Geld buchstäblich zum Fenster hinaus. Die Faustregel fürs richtige Lüften während der kalten Jahreszeit: zwei Mal täglich, maximal fünf Minuten pro Raum. Je kälter es draußen ist, umso kürzer lüften, da der Luftaustausch rascher vor sich geht. Wichtig: Heizung während des Lüftens abschalten.
Heizungsanlage
  • Heizungskörper sollten nicht mit Vorhängen abgedeckt oder durch Möbel verstellt werden. Reicht der Vorhang bis zum Boden, kann der Energieaufwand um bis zu 40% steigen. Langt der Vorhang hingegen nur bis ca. 5 cm über den Heizkörper, und sorgt zusätzlich ein Fensterbrett über dem Radiator für bessere Abstrahlung der Wärme, so sind bis zu 25% Energieersparnis erzielbar!
  • Wenn Ihre Vorhänge aus etwas stärkerem Material sind, können sie zum Energiesparen beitragen: Ist der Fensterbereich vollständig abgedeckt, verringern sich die Wärmeverluste gewaltig.
  • Wandnischen für Heizkörper sind häufig besonders dünnwandig. Daher sollten Sie - wenn es der Abstand zwischen Wand und Heizkörper erlaubt - Dämm-Material anbringen. Besonders leicht zu handhaben sind alubeschichtete Folien.
  • Gluckert es im Heizkörper, so ist es höchste Zeit, Luft abzulassen, da ein Luftpolster die Zirkulation verhindert. Luft in der Leitung kann bis zu 15% mehr Energie kosten!
  • Bei Heizkesseln, die älter als 10-15 Jahre sind, kann sich eine Austausch oder eine Erneuerung bezahlt machen. Lassen Sie Ihren Heizkessel von einem Fachmann überprüfen.
  • Wenn Sie sich für die Modernisierung Ihrer Heizung entschieden haben, sollten Sie eine Anlage wählen, die sehr effizient ist. Standardheizkessel sind veraltet, wählen Sie einen modernen Niedertemperaturkessel mit hohem Wirkungsgrad oder noch besser einen Brennwertkesseln, der selbst die Energie aus den Abgasen noch nutzt. Vermeiden Sie zu große Heizkessel und verwenden Sie moderne Steuerungs- und Regelungstechnik
Stromersparnis durch richtige Gerätenutzung erfordert keine Investitionen und kann bei allen Geräten erzielt werden - unabhängig von Typ und Alter.
  • Kaffee mit der Kaffeemaschine zuzubereiten ist nicht nur bequemer, sondern auch energiesparender als mit den altbewährten Methoden.
  • Auch Spezialgeräte wie Eierkocher, Wasserkocher und Toaster verbrauchen weniger Energie als bei der Zubereitung im Kochtopf oder im Backofen.
  • Richtige Topfgröße. Der Durchmesser von Topf- und Pfannenboden muss mit dem der Kochstelle möglichst übereinstimmen, so wird die Wärme am effektivsten übertragen. Ist der Topf zu klein, geht unnötig Wärme verloren. Ist der Topf zu groß, verlängert sich die Ankochdauer.
  • Nachwärme nutzen. Sie können viel Energie sparen, indem Sie beim Backen und Kochen auf das Vorheizen verzichten. Nutzen Sie zusätzlich auch die Nachwärme und schalten Sie die Geräte 5-10 Minuten früher ab.
  • Stand-by-Schaltung. Auch im Stand-by-Betrieb können Elektrogeräte Ihre Stromrechnung deutlich erhöhen. Darum schalten Sie diese über Nacht oder bei längeren Benutzungspausen ganz von der Stromversorgung ab. Damit können Sie auch die Gefahr eines Gerätebrandes verringern.

Ihre Ansprechpartner für Energiedienstleistungen: 

Tel.: 02581-63603-462
 
Florian Skirde
Tel.: 02581-63603-472